Stadt Renningen

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Die Blasinstrumente

Holzblasinstrumente

Klarinette

Blockflöte

Seit Jahrhunderten ist die Blockflöte bei Hobbymusikern und Virtuosen sehr beliebt. Blockflöten gibt es in verschiedenen Größen und Stimmlagen. Am bekanntesten ist die Sopranblockflöte, die Kinder etwa von der ersten Klasse an erlernen können. Weniger bekannt ist, dass man es auch auf der Blockflöte bis zur Meisterschaft bringen kann.

Das Hauptinstrument der Blockflötenfamilie ist die Altflöte. Für sie wurden die meisten und schönsten Stücke komponiert. Sie ist größer als die Sopranblockflöte und klingt angenehm tiefer. Blockflötenunterricht wird für Anfänger in der Regel als Gruppenunterricht erteilt, für Fortgeschrittene als Einzelunterricht.

In der Musikschule gibt es Ensembles für alle Alters- und Schwierigkeitsstufen und die Möglichkeit, in kammermusikalischen Besetzungen zu musizieren.

Querflöte

Die Querflöte gehört zur Familie der Holzblasinstrumente, obwohl sie heute fast ausschließlich aus Metall gebaut wird. Die Möglichkeit zum Zusammenspiel sind sehr vielfältig: in kleineren Ensembles, Blasorchestern und im Sinfonieorchester. Es gibt spezielle Instrumente für Kinder.

Klarinette/Saxophon

Die Klarinette ist ein an Vielseitigkeit kaum zu übertreffendes Instrument. Sie gehört zu der Gruppe der Holzblasinstrumente und ist in Solo- wie in Kammer- und Orchestermusik vertreten. Wegen seiner variablen Spieltechnik und Klangqualitäten ist es auch in Volks-, Salon- und Jazzmusik beliebt.

Das Saxophon zählt ebenfalls zu den Holzblasinstrumenten, obwohl es aus Metall ist. Entscheidend ist jedoch die Ähnlichkeit der Blastechnik. Durch die Jazzmusik hat es nach dem ersten Weltkrieg außerordentliche Verbreitung gefunden.

Gebaut wird es in fünf Tonhöhen. Es ist nicht von Bedeutung, ob man zuerst Klarinette oder Saxophon lernt. Die Verbindung beider Instrumente verträgt sich im Allgemeinen problemlos.

Oboe/Fagott

Die Oboe gehört neben der Flöte zu den ältesten Instrumenten. Sie zählt, wie das Fagott, zu den Doppelrohrblattinstrumenten. Bis heute ist die Oboe ein unverzichtbarer Bestandteil eines jeden Orchesters. Nicht umsonst ist es die Oboe, die im Orchester den Ton vorgibt und nach dem alle anderen Spieler ihr Instrument einstimmen.

In der Familie der Holzblasinstrumente übernimmt das Fagott den Bass, kann aber viel mehr: Dank des enormen Tonumfangs von dreieinhalb Oktaven erreicht es sogar die höchste Tenorlage. Die Einsatzmöglichkeiten sind sehr vielseitig: Als Kammermusikpartner oder als Mitspieler in Orchestern sind Fagottisten sehr gefragt.

Blechblasinstrumente

Horn

Die Trompete

wird in verschiedenen Stimmungen gebaut, am weitesten verbreitet ist das Instrument in B. Von der Stimmlage her verwandt sind das Flügelhorn und das Cornett.Das Flügelhorn ist im Klang deutlich weicher als die Trompete, der Klangcharakter des Cornetts liegt zwischen dem der Trompete und des Flügelhorns.

Das Horn (Waldhorn)

Eines der ursprünglichsten Instrumente, die der Mensch benutzte, dürfte das Horn sein. Am Ende des 17. Jahrhunderts hielt das kreisrunde Horn Einzug in die Kunstmusik Heute werden in der klassischen Musik und in der Blasmusik meist F- oder B-Hörner eingesetzt, seltener das Es-Horn.

Die Posaune

Unter einer Posaune versteht man im Allgemeinen eine Zugposaune, die gängigste Bauform ist die der Tenorposaune. In der klassischen Musik hat die Posaune eine bedeutende Stellung im Sinfonieorchester und ist darüber hinaus aus dem Swing, Jazz, Salsa und Ska nicht mehr wegzudenken.

Die Tuba

ist das tiefste aller gängigen Blechblasinstrumente. Sie besitzt drei bis sechs Ventile und wurde in ihrer heutigen Form in Berlin um 1835 entwickelt. Die gebräuchlichste Bauweise ist die Basstuba in Es oder F, die Kontrabasstuba (in B oder C) ist die größte und tiefste Ausführung. Die Tuba besitzt einen nutzbaren Tonumfang von mehr als vier Oktaven.

Das Tenorhorn

ist ein weit mensuriertes Blechblasinstrument mit 3 oder 4 Ventilen und gehört zur Familie der Bügelhörner. Die Rohrlänge des Instrumentes ist mit 266 cm etwa doppelt so lang wie die der Trompete. 1847 wurde es erstmals in der Militärmusik gespielt. Verwendung findet das Tenorhorn in der Volks- und Militärmusik, neuerdings aber auch in modern orientierten gemischten Orchestern

Euphonium/Bariton

Der Name ist dem Griechischen entnommen und bedeutet „Das Wohlklingende“. Durch seinen edlen und weichen Tenorklang hat es Komponisten immer wieder zu wunderschönen Solostellen inspiriert, so z.B. in Gustav Holsts „Planeten“ oder in Mussorgskis „Bilder einer Ausstellung“. Im Blasorchester übernimmt das Euphonium gerne solistische Verantwortung, kann aber auch in Verbindung mit den Tuben einen riesigen weichen Klangteppich bilden.

Die deutsche Bauform mit Drehventilen anstelle von Pumpventilen wird auch als Bariton bezeichnet. Die Stimmung des Euphoniums ist identisch der Posaune, also eine Oktave über der Tuba in Bb.In den letzten Jahren wurde das Euphonium auch immer mehr von hervorragenden Jazzmusikern entdeckt.